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The Swingcredibles - Big Band der Uni Köln

The Swingcredibles – der Name ist nicht nur Programm, sondern ein Versprechen. Die Big Band der Uni Köln ist weit mehr als die Summe ihrer herausragenden Mitglieder. Das liegt nicht nur an den Musiker:innen selbst, sondern auch an Bandleader Johannes Nink. Nicht nur inspiriert er seine Band zum Besten und sorgt für Interpretationen, die unter die Haut gehen und uns von den Stühlen reißen. Er hat darüber hinaus ein untrügliches Gespür für Repertoire, Programmgestaltung und Konzeption. Die Swingcredibles feiern 2023  ihr 20. Jubiläum. Gegründet als studentische Initiative, deren Leitung dank eines Zufalls schon bald Johannes Nink übernahm, ist die Big Band zu einer festen Institution unserer Uni geworden. Seit der ersten CD („The Swingcredibles“) sind 11 Jahre vergangen. Am 19. Oktober 2023 präsentiert die Big Band ihr neues Album "This Generation" beim Release-Konzert!

Interessierte wenden sich bitte direkt per E-Mail an Johannes Nink.
Alle Informationen zum Programm, zu Probenbeginn und -organisation, Besetzung sowie Konzerten sind bei Johannes Nink zu erfragen.

Leitung

Johannes Nink

Sommersemester 2024

Konzert am 17.4.24 in der Aula der Uni Köln - zu Gast: SwingUniT, Bigband der Uni Trier
Konzert am 19.4.24 in der Aula der Uni Bonn: Big Band Battle Köln vs. Düsseldorf, im Rahmen des 4. Deutschen Uni-Big Band Festivals

Proben

donnerstags, 20.00-22.00 Uhr, Musiksaal (Hauptgebäude Uni)

aktuell gesucht

  • 2 Trompeten
  • Gitarre mit guten Improvisations-Fähigkeiten
  • Tenorsaxophon 1 mit guten Improvisations-Fähigkeiten

 

THIS GENERATION: Das neue Album der Swingcredibles!

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Im Oktober 2023 erschienen, kann die CD THIS GENERATION jetzt per Mail bestellt werden.
Das Album kostet 12,- € und kann in unserem Büro abgeholt oder per Post verschickt werden (+ Versandkosten).
Zusätzlich erhältlich sind Postkarten (16 Motive à 1,00 €) und Stoffbeutel (3 Motive à 3,50 €).
Bitte geben Sie bei der Bestellung die Anzahl und Nummer der gewünschten Postkarten an. Bei den Stoofbeuteln geben Sie bitte Motiv 1 (links), Motiv 2 (Mitte) oder Motiv 3 (rechts) an.

=> THIS GENERATION online hören
 

The Swingcredibles: La Mort von J. Brel / Arr. J. Nink

Für die Swingcredibles hat der Leiter unserer Big Band, Johannes Nink, Jacques Brels Chanson "La mort" arrangiert. In seinem absurd-ironischen Text findet Brel den Tod in verschiedensten Situationen des Lebens – in den letzten Blättern, die vom Baum fallen, aus dem sein Sarg gezimmert wird, begegnet er ihm ebenso wie in den Händen der Geliebten, die eines Tages seine Augenlider schließen muss. Der Tod erwartet ihn wie eine Prinzessin zum Begräbnis seiner Jugend oder lauert unter dem Kopfkissen, auf dem er eines Tages das Erwachen vergessen wird.

Mit nur 49 Jahren verstorben, hinterließ Brel Chansons voller Bitterkeit, Wut und Verzweiflung, aber auch Liebe und Hoffnung. Er konnte die ganz großen Dramen des Lebens im 3-Minuten-Format erzählen und war durch seinen emotionalen Vortrag mit überbordender Mimik und Gestik weltweit zu verstehen. In "La Mort" von 1959 verarbeitet er musikalisch weite Teile der Sequenz "Dies irae" aus dem gregorianischen Requiem. Nicht nur – leicht erkennbar – im Intro, sondern auch versteckter und reharmonisiert als Grundlage für seinen Text. Somit haben die drei Strophen jeweils drei Teile. Die ersten beiden gehen auf das "Dies irae" zurück und haben die relativ ungewöhnliche ungerade Länge von jeweils sieben Takten. Der dritte Teil ist ein neuer, im Marschrhythmus gehaltener Abschnitt. Ninks Arrangement hat Melodie und Form übernommen, allerdings mit einer eigenen Harmonisierung, einem anderen Intro und Outro und einem eingefügtem Solo-Teil.

David Bowie übrigens adaptierte 1972 das Chanson des von ihm hochverehrten Belgiers ebenfalls und brachte es personalisiert als "My death" heraus. Aus dem Marsch von Brel wird bei Bowie eine melancholische Ballade, die aber nichts desto trotz dazu aufruft, die Tage, die uns geschenkt sind, zu genießen.

Im Video kombiniert Sophia Herber die Musik mit Bildern des belgischen Malers James Ensor (1860–1949). Ensor verbrachte den größten Teil seines Lebens in seiner Heimatstadt Ostende. Der Maler hatte es schwer, als Künstler anerkannt zu werden. In seinen Werken thematisiert er sein Leiden daran und stilisiert sich selbst als Märtyrer. Der Motivkreis Tod tritt besonders nach dem Tod seines Vaters 1887 in sein Œuvre. Immer wieder malt er Skelette und auch sich selbst mit Totenschädel. Sein Hauptwerk wimmelt geradezu von Masken und Skeletten, die er aus dem Laden seiner Mutter seit frühester Kindheit kannte und die in der karnevalistischen Tradition Ostendes eine große Bedeutung hatten. Ähnlich wie Brel in seinem Chanson den Tod, den er überall entdeckt, demaskiert, nutzt Ensor die Masken und Totenschädel in seinen Bildern. Was wie ein Widerspruch klingt, ist Absicht: Das "wahre Gesicht" der Menschen wird gerade in den Fratzen und Masken offenbar. Für beide Künstler gilt: Der Tod war eines der Hauptthemen ihres Schaffens. Beide begegnen ihm auch mit Ironie und Sarkasmus. Hierin liegt ein elementarer Unterschied zu David Bowie, dessen sehr persönliche Interpretation von "La mort" keinerlei ironischen Zugang beinhaltet.

France Brel, Tochter des Chansonniers und Vorsitzende der Fondation Brel freut sich über Johannes Ninks Arrangement, das sie als "magnifique travaille" lobt.

La mort

La mort m'attend comme une vieille fille
Au rendez-vous de la faucille
Pour mieux cueillir le temps qui passe

La mort m'attend comme une princesse
À l'enterrement de ma jeunesse
Pour mieux pleurer le temps qui passe

La mort m'attend comme Carabosse
À l'incendie de nos noces
Pour mieux rire du temps qui passe

Mais qu'y a-t-il derrière la porte
Et qui m'attend déjà
Ange ou démon qu'importe
Au devant de la porte il y a toi

La mort attend sous l'oreiller
Que j'oublie de me réveiller
Pour mieux glacer le temps qui passe

La mort attend que mes amis
Me viennent voir en pleine nuit
Pour mieux se dire que le temps passe

La mort m'attend dans tes mains claires
Qui devront fermer mes paupières
Pour mieux quitter le temps qui passe

Mais qu'y a-t-il derrière la porte
Et qui m'attend déjà
Ange ou démon qu'importe
Au devant de la porte il y a toi

La mort m'attend aux dernières feuilles
De l'arbre qui fera mon cercueil
Pour mieux clouer le temps qui passe

La mort m'attend dans les lilas
Qu'un fossoyeur lancera sur moi
Pour mieux fleurir le temps qui passe

La mort m'attend dans un grand lit
Tendu aux toiles de l'oubli
Pour mieux fermer le temps qui passe

Mais qu'y a-t-il derrière la porte
Et qui m'attend déjà
Ange ou démon qu'importe
Au devant de la porte il y a toi