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Wir trauern um Julia Maxelon

Unsere Freundin und ehemalige Kollegin Julia Maxelon (* 22. Juli 1983) ist am 13. Mai verstorben. Eine kurze, schwere Krankheit hat sie aus dem Leben gerissen. Wir trauern um sie gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Freund:innen.
Julia hat viele Jahre als Bratscherin in unserem Sinfonie- und Kammerorchester gespielt und von 2005 bis 2008 als studentische Mitarbeiterin sowie 2012/2013 als freie Mitarbeiterin und in der Geschäftsführung am Collegium musicum gearbeitet. In ihrer Zeit hat sie die Amtsübergabe des Universitätsmusikdirektors von Dieter Gutknecht zu Michael Ostrzyga mit gestaltet, mit ihrem großen Organisationstalent unzählige Konzerte vorbereitet und betreut und mit ihrer lebensfrohen und integrativen Art allen Mitgliedern unserer Ensembles gleichermaßen das Gefühl von Willkommensein und Zugehörigkeit gegeben!
In zahllosen Proben, Konzerten und auf Reisen haben wir gemeinsam mit ihr musiziert, gelacht und gefeiert...
Denkt mit uns gemeinsam an Julia, diese wunderbare junge Frau, die eine lange Zeit im und mit dem Collegium musicum verbracht und mit ihrer Persönlichkeit das Gesicht unseres Büros geprägt hat.
Aktive und ehemalige Ensemblemitglieder, Mitarbeiter:innen und Solist:innen haben für Julia und zum Andenken an sie drei Stücke aufgenommen. Auf diese Weise möchten wir gemeinsam Abschied von ihr nehmen und die Möglichkeit geben, angesichts eines so unfassbaren Todes „etwas zu tun“.

J.S. Bach: Ach, Herr, lass dein‘ lieb‘ Engelein
Schlusschoral aus der Johannes-Passion
Mitglieder und Alumni aus Chören, Orchestern und Big Band der Uni Köln:
Aaron Saalmann, Almut Hoberg, Amy Gibbs, Angelika Maul, Anja Obergfell, Anke Gläser, Anke Große-Hovest, Anne Kandler, Annika Franeck, Benjamin Weise, Berit Lindau, Bettina von Reden, Caren Kraupner, Caroline von Bemberg, Cecilia Acs, Charlotte Fabricius, Charlotte Mühlbauer, Charlotte Veltmann, Christina Maassen, Christina Meyer, Clara Casser, Clemens Ehses, Cornelius Kämmerling, David Hildebrandt, David Schult, Elli Renzel, Federico Marighetti, Felix Frankeser, Franz Hutzschenreuter, Gabriele Klärs, Georg Braunschweig, Henrietta Welter, Ida Gründahl, Inga Drews, Insa Plenter, Johanna Heinen, Johanna Kassebeer, Johannes Nink, Jonas Holland-Moritz, Julia Röwenstrunk, Julia Soeffner, Julia Thoenes, Julia Woschko, Karl Meidl, Katharina Backhaus, Katja Heldt, Klaus Matzdorff, Lara Schmalohr, Lars Nadarzinski, Lisa Schönwälder, Lisa Schulz, Luca Kaller, Maria Bardají, Martin Stommel, Michael Ostrzyga, Natascha Bond, Nathalie Weber, Nora Becker, Ole Reichardt, Pascale Rau, Patrick Buchin, Phoebe Funk, Renate Musmann-Ridder, Rolf Schumacher, Sarah Schubarth, Sebastian Hagedorn, Sophia Herber, Sophie Heilmeier, Sophie Tritschler, Stefanie Leiden, Susanne Wittekind, Sylvia Herber, Tessy Huberty, Tetsuya Tokano, Thomas Leszke, Tilman Strasser, Ulrich Wilker, Ulrike Bauer, Ursula Tracht, Wiebke Heyens, Wiebke Spieker
 

F. Mendelssohn: Hebe deine Augen auf
Terzett aus dem Elias
Cecilia Acs (Sopran), Sophia Herber (Mezzosopran) und Ulrike Bauer (Alt)
 

M. Ostrzyga: Geläut (2021)
für fünf Bratschen
in memoriam Julia Maxelon (1983-2021)
Aaron Saalmann, Benjamin Weise, Christina Meyer
Nora Becker, Ole Reichardt, Sophie Heilmeier

 

Herzlich willkommen beim Collegium musicum der Universität zu Köln!

Wir freuen uns, dass Sie den Weg auf unsere Seiten gefunden haben.
Ein zweites Semester ohne Konzerte oder Proben liegt hinter uns. Wir haben, wo irgend möglich, versucht online zusammen zu bleiben, Angebote zum Musizieren zu Hause zu schaffen, Stimmbildung und Instrumentalunterricht via Zoom organisiert und unterstützt durch Profis aus aller Welt Wissen über Musik und z.B. barocke Spieltechniken vermittelt. Das alles täuscht aber nicht darüber hinweg, dass Musik machen nur live und in Präsenz wirklich möglich ist.

Derzeit können wir noch nicht sagen, ab wann wir den normalen Probenbetrieb wieder aufnehmen können.
Ensemblemitglieder werden über unsere Mailinglisten auf dem Laufenden gehalten. Wer neu in eines unserer Ensembles einsteigen möchte, kann sich gerne per E-Mail bei uns melden und wird dann ebenfalls über die aktuellen Entwicklungen informiert. 
Ab dem 19. April starten wir unser online-Probenprogramm. Im Laufe des Sommersemesters 2021 werden in allen Ensembles Stücke erarbeitet, die Eingang finden in ein Format zum Thema "Totentanz", das wir voraussichtlich zu Beginn des Wintersemesters 21/22 präsentieren werden.
Unser KölnerKinderUni-Chor arbeitet derzeit an einem online-Singspiel (Die Dampflok-Story), das im Frühsommer Premiere haben wird.

Die Reihe der UNIVERSITÄTSKONZERTE darf vorerst bis mindestens zum 23. Juli 21 nicht stattfinden. Solange sind keinerlei externe Veranstaltungen in der Kölner Universität möglich, da sämtliche geeigneten Räume für Präsenzlehre und Prüfungen zur Verfügung stehen müssen.
Solokünstler*innen und professionelle Ensembles, die sonst bei uns spielen, haben wir in diesem Semester daher ebenfalls eingeladen, statt eines Konzerts in unserer Reihe einen Beitrag zum Totentanz-Thema zu produzieren. Anders als bei unseren ersten Schritten im Video-Genre im vergangenen Jahr, werden wir nun anders an dieses Medium herangehen und künstlerisch ausdrucksvolle Formen erproben. Ergänzen werden wir unsere musikalische Erforschung des Themas (übrigens von der alten Musik bis hin zu Jazz und Pop) um Interviews mit einem Medizinhistoriker, einem Kirchenmusiker und Forschungsergebnisse der Kunstgeschichte zu bildlichen Totentanz-Darstellungen. Sie dürfen also auf eine intensive und vielseitige Auseinandersetzung mit dieser in der Zeit der Pest-Epidemien entstandenen Kunstform gespannt sein. Inwieweit sie auch unsere aktuelle Lebenswirklichkeit spiegelt, uns Momente des Innehaltens ermöglicht und uns zu einer Auseinadersetzung mit dem Thema Tod einlädt, das uns derzeit vor allem in Form der täglichen Meldung aktueller Zahlen begleitet, wird sich zeigen. Es ist uns in jedem Fall ein Anliegen, das Thema der reinen Statistik zu entreißen und auf der persönlichen Ebene greifbar zu machen.

Bleiben Sie bitte alle gesund, passen Sie gut auf sich und Ihre Mitmenschen auf und nutzen Sie die Zeit für Hausmusik, gemeinsames Singen mit der Familie oder intensives Musikhören.

Musik ist gut für die Seele!

Die aktuellen Informationen der Uni Köln zum Corona-Virus finden Sie hier: https://portal.uni-koeln.de/coronavirus