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Mittwoch, 8. Oktober 2025

Das Programm des Ensembles Altera Pars beleuchtet die verschiedenen nationalen Kompositionsstile in Frankreich und Deutschland im 18. Jahrhundert. Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau, Jean-Marie Leclair, Antoine Forqueray und Georg Philipp Telemann integrierten Einflüsse aus verschiedenen Ländern und schufen eine einzigartige musikalische Vielfalt. Die Musik des Programms symbolisiert die Bedeutung der Vielfalt im Zusammenleben und Musizieren sowie die Vielfalt, die kreative Formen hervorbringt und die Grundvoraussetzung für ein harmonisches menschliches Miteinander darstellt. Im Konzert wird eine besondere Art der Triosonate vorgestellt: die Trios für Flöte, Viola da Gamba-Solo und Basso Continuo (Cembalo). In dieser Besetzung ist die zweite Stimme der Viola da Gamba zugeordnet, die in Triosonaten gewöhnlich eher die Bassstimme übernimmt. Somit erhält die Gambe eine melodische Bedeutung, und es entsteht eine interessante Palette an Klangfarben, da Flöte und Gambe im Zusammenspiel perfekt harmonieren. 

20:00 Uhr | Musiksaal Uni Köln

Trios für Traversflöte, Viola da Gamba und Cembalo
von Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau, Jean-Marie Leclair, Antoine Forqueray, Jacques Morel und Georg Philipp Telemann

Ensemble Altera Pars
Polina Gorshkova Traversflöte
Pavel Serbin Viola da Gamba
Alexander Puliaev Cembalo

Eintritt frei!
 

Freitag, 31. Oktober 2025

Zwei Big Bands, eine Bühne, ein Battle! Zu Halloween liefern sich die Big Band der Uni Köln, The Swingcredibles, und die Big Band der Uni Osnabrück ein freundschaftliches Duell. Abwechselnd reagieren die Bands auf die Titel, die die jeweils anderen vorlegen, und reißen das Publikum mit! Wir freuen uns über viele Kostüme und Taschenlampen - nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum - und dann heißt es: Booo!

20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Big Band Battle
Uni Big Band Osnabrück
Jörg Niedderer Leitung
vs.
The Swingcredibles Big Band der Uni Köln
Johannes Nink Dirigent

Eintritt frei, Kostüme erwünscht, (Taschen)Lampen mitbringen!

Mittwoch, 5. November 2025

Das Konzert widmet sich einer künstlerischen und gesellschaftlichen Spurensuche: Es stellt die afroamerikanische Komponistin Florence Price in den Mittelpunkt eines dramaturgisch verdichteten Konzertabends, der nicht nur ihre Musik, sondern auch ihre Biografie und ihre kulturelle Wirkkraft zum Sprechen bringt. In einer vom Ensemble konzipierten Verschränkung ihrer Dritten Sinfonie mit George Gershwins ikonischer Rhapsody in Blue entfaltet sich ein musikalisches und narratives Geflecht, das zentrale Fragen nach der Prägung von Lebenswegen durch gesellschaftliche Umstände verhandelt.

20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Florence Price: Sinfonie Nr. 3
George Gershwin: Rhapsody in Blue

Benyamin Nuss Klavier
Klang Ensemble Köln
Nicolai Bernstein Dirigent

Eintritt frei!
 

Sonntag, 23. November 2025

Giuseppe Verdis Requiem verhandelt die universellen Themen Tod, Vergänglichkeit, Erlösung und Hoffnung. Die Kontraste zwischen kraftvollen, dramatischen Passagen und stillen, kontemplativen Momenten bilden zutiefst menschliche Emotionen ab. In einem außergewöhnlichen Kooperationsprojekt bringen rund 300 Mitwirkende dieses Werk auf die Bühne:

17:00 Uhr | Konzertsaal der HfMT Köln

Karola Pavone Sopran
Shachar Lavi Mezzosopran
Matthias Koziorowski Tenor
Magnus Piontek Bass

Collegium Musicum der CHORAKADEMIE
Kammerchor der TU Dortmund 
(Einstudierung: Mikko Sidoroff)
Chor Universität zu Köln 
(Einstudierung: Michael Ostrzyga)
Dortmunder Universitätsorchester
Julian Pontus Schirmer, Dirigent

Eintritt: 18,-/10,- € erm.
Tickets kaufen
 

Mittwoch, 26. November 2025

Mit 22 Jahren veröffentlichte Mascha Kaléko ihr erstes Gedicht und wurde mit ihrer Lyrik, in der sie Charme und Humor mit politischer Schärfe verband, zu einer schillernden Figur im Berlin der Weimarer Republik. Später wurde sie wegen ihrer jüdischen Wurzeln von den Nazis verfemt und führte ein Leben auf der Flucht, voller Sehnsucht und Verlust. Das Programm Ich wandle wie durch einen Traum entführt uns mit Gedichten und Biografischem zu den verschiedenen Stationen ihres Lebens in Galizien, New York und Israel, aber auch ins Romanische Café in Berlin, einen damals angesagten Künstlertreffpunkt. Dazu erklingen Werke jüdischer Komponist:innen, Musik der 1920er- und 1930er-Jahre sowie Werke von Chemjo Vinaver, dem zweiten Ehemann von Mascha Kaléko.

20:00 Uhr | Aula Uni Köln

musikalische Lesung zum 50. Todestag von Mascha Kaléko

Katja Heinrich Rezitation
Jörg Mascherrek Moderation
Imke Alers Oboe & Oboe d’amore
Fulbert Slenczka Violoncello
Michael Schwarzenbacher Akkordeon

Eintritt frei!

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Im September 2025 feierte Arvo Pärt seinen 90. Geburtstag. In einem Konzert aus diesem Anlass lassen wir die Musik des estnischen Komponisten in einen faszinierenden Dialog mit anderen Werken treten. Kammerchor und Kammerorchester der Uni Köln bespielen den Kirchenraum dabei von verschiedenen Positionen aus und kontrastieren meditative Stille, die uns innehalten lässt, mit kraftvoller, gewaltiger, konkret-bildhafter und rhythmisch-tänzerischer Musik. Pärts Festina lente und Littlemore Tractus stehen am Beginn der Programms. Friedrich Jaeckers Totenbuch ist wie die Musik Pärts von radikaler Reduktion der Gestaltungsmittel geprägt, eröffnet aber völlig andere Klangwelten. Michael Ostrzygas minimalistisches Geläut ist eine Musik des Verstummens, die wie aus einer anderen Welt in die unsere hineintönt. Auf Pärts Canticum in Memoriam Benjamin Britten folgt mit Brittens Hymn to St. Cecilia ein Klassiker der a-cappella-Literatur des 20. Jahrhunderts und zum Abschluss wird Johann Sebastian Bachs tänzerische erste Orchestersuite Pärts mächtigem a-cappella-Werk Which Was the Son of vorangestellt.

20:00 Uhr | St. Albertus Magnus Köln

Arvo Pärt zum 90. Geburtstag

J. S. Bach: Orchestersuite Nr. 1 BWV 1060 
und Werke von Pärt, Britten und Ostrzyga 

Kammerchor der Uni Köln
Kammerorchester der Uni Köln
Michael Ostrzyga Dirigent

Eintritt frei!

Freitag, 5.Dezember 2025

Weihnachten und Singen - das gehört einfach zusammen! Gemeinsames Singen ist gut für die Seele und stiftet Gemeinschaft. Wir laden unser Publikum also ein, mit uns gemeinsam zu singen. Der Kammerchor der Uni Köln bietet die Stütze und musiziert erstmals zusammen mit dem Triologischen Quartett, einer Jazzformation rund um den Saxophonisten Johannes Nink. Das gemeinsame Singen umrahmt den Auftritt des Duos Konstantin Reinfeld & Benyamin Nuss mit dem Programm Merry Harmonica. Merry Harmonica ist eine musikalische Reise durch das Land der traditionellen Weihnachtslieder auf eine ungewöhnliche Weise: Frontmann und Hauptinstrumentalist Konstantin Reinfeld spielt sie auf der Mundharmonika. Die bekannten Lieder klingen dadurch ganz anders, und man kann sich vom meisterhaften Spiel der beiden Musiker verzaubern lassen. Wir versprechen Ihnen ein rundum glückliches Konzert!

19:30 Uhr | Aula Uni Köln

Weihnachtskonzert zum Zuhören und Mitsingen

Mitsingen
Kammerchor der Uni Köln 
Michael Ostrzyga Dirigent
Das Triologische Quartett
Johannes Nink Saxophon
Johannes Still Klavier
Julian Walleck Kontrabass
Christian Nink Schlagzeug

Zuhören
Merry Harmonica
Konstantin Reinfeld Mundharmonika
Benyamin Nuss Klavier

Eintritt frei mit Zutrittskarte!
Kostenfreie Zutrittskarten buchbar ab 03.11.2025 unter
Zutrittskarte reservieren

Samstag 6. und Sonntag 7. Dezember 2025

In den Dunkelheiten dieses Advents möchte der Madrigalchor der Uni Köln zwei Türen ins Helle öffnen: die altehrwürdigen Choräle weisen den Weg zum Kind in der Krippe, zum inneren Licht des Herzens. Der hochgestimmte Ton des Monteverdi-Magnificat und die Detail- und Klangfülle der barocken Motetten künden vom Glanz jener Hoffnung, die in die Welt will und soll.

Samstag, 6.12.2025 | 17:00 Uhr | St. Maria vom Frieden Köln

Sonntag, 7.12.2025 |16:00 Uhr | Basilika St. Aposteln Köln

Motetten und Choräle zur Advents- und Weihnachtszeit von Schütz, Monteverdi, Lasso, u. a.

Madrigalchor der Uni Köln
Gerhard de Buhr Dirigent

Eintritt frei!
 

Mittwoch, 14. Januar 2026

„Du bist das Erste, Letzte, Äuß‘re, Inn‘re, Ganze“: Morgenstern, Gottesgebärerin, Meeresträne, Immaculata, Schützerin alles Lebens – Maria/Maryam. Im Neuen Testament wie im Koran tritt Maria/Maryam als Mutter Jesu in Erscheinung. Zu allen Zeiten hat man sie verehrt: als entrückte Heilige und Himmelsherrscherin, aber im Verlauf des 13. Jahrhunderts immer mehr auch als leidende Mutter, durch deren menschlichen Schmerz die Menschen sich ihr nahe fühlen und eine Brücke zum unbegreiflichen Göttlichen schlagen konnten. Mit Nostre Dame präsentieren Bassem Hawar, Cora Schmeiser und Mo Gahbler ein Programm, in dem irakischer Maquam und gregorianischer Modus sich treffen und miteinander verschmelzen. Es erklingen Werke der Notre-Dame-Schule in Paris von Philipp dem Kanzler (nach 1160-1236), von der Rheinländerin Hildegard von Bingen (1098-1179) sowie persische und europäische Texte.

20:00 Uhr | Aula Uni Köln


Cora Schmeiser Gesang
Bassem Hawar Djoze und Elektronik
Mo Gahbler Perkussion

Eintritt frei!

Mittwoch, 21. Januar 2026

Die Sänger:innen des Sopran-/Alt-Chors OneVoice setzen sich in ihrem Konzert mit Bewegung im Verlauf eines Lebens auseinander: Dabei geht es nicht nur um Bewegungsformen wie das Drehen auf der Tanzfläche oder das Laufen, sondern auch um Veränderlichkeit von Beziehungen, die Suche nach Zugehörigkeit sowie den Wunsch, Stillstand zu überwinden und die Sehnsucht danach, Neues zu entdecken.
Im Konzert trifft der Chor auf das Vokalensemble æmber. æmber, das sind acht Sängerinnen aus Köln, die mit Stimme und Bodypercussion performen. Das Repertoire ist überwiegend von FLINTA*-Personen geschrieben und von æmber selbst arrangiert/komponiert. æmber steht für Empowerment, für Kreativität und die Kraft des gemeinsamen Singens, in dem jede ihren Raum findet.

20:00 Uhr | Aula Uni Köln

OneVoice 
Sopran-/Alt-Chor der Uni Köln 
Kathi Becker Leitung

æmber
Vokalensemble
Lena Krüger
Valerie Nieswandt
Marie Heckmann
Marie Deregowski
Elisabeth Stollenwerk
Celina Orthaus
Theresa Bothe
Kathi Becker

Eintritt frei!

Mittwoch, 28. Januar 2026

Everglow - ein leuchtendes Programm und Licht in der Dunkelheit: Der Titelsong beschreibt das bittersüße Gefühl einer vergangenen Beziehung, Freundschaft oder Begegnung. Aber wir singen nicht nur von Abschied und Schmerz, sondern auch von Licht, Zuversicht, Menschlichkeit und Hoffnung, die wir selbst im gemeinsamen Singen finden und im Konzert mit unserem Publikum teilen möchten. Mit englischen und deutschen Songs, die grooven, in Klang einhüllen, zum Loslassen, Tanzen und Verweilen einladen und innerlich wie äußerlich bewegen geben wir unserem Publikum das Glühen mit nach Hause, zum Aufbewahren im Inneren und Weitertragen: Everglow!

20:00 Uhr | Aula Uni Köln

Jazzchor der Uni Köln
Julia Reckendrees Leitung

Eintritt frei!

Sie können Das Konzertprogramm noch einmal hören am Sonntag, den 1. Februar 2026 um 16 Uhr in St. Agnes Köln.
 

Freitag, 30. Januar 2026

Im Konzert Träumerei präsentiert der KölnerKinderUni-Chor ein vielseitiges Programm, das unterschiedliche Facetten des Träumens beleuchtet. Die Sänger:innen erzählen von Traumwelten, die weit über den Alltag hinausführen, singen Lieder, die Mut machen, den eigenen Weg zu finden, und widmen sich zudem der Faszination der nächtlichen Stunden.

17:00 Uhr | Aula Uni Köln

KölnerKinderUni-Chor
Louise Ullrich Violine
Muriel Bonn Violoncello 
Lilli Schlag Klavier
Patricia Langenmantel Leitung

Eintritt frei!

Sonntag, 8. Februar 2026

Im Abstand von nur einem Monat hatten 1961 Bernsteins Symphonic Dances aus West Side Story und Poulencs Gloria ihre Uraufführung - das eine in New York, das andere in Boston. Bernstein formte aus seiner West Side Story eine 24-minütige Suite, die zentrale musikalische Motive des Musicals zusammenfasst. Klassische musikalische Techniken wie z.B. Fugen treffen auf Tanzrhythmen und Elemente des Jazz. Eine große Spannung durchzieht die neun Sätze der Symphonic Dances: eine Spannung zwischen den Passagen, die die Kämpfe der rivalisierenden Gangs beschreiben, und denen, die die Utopie des “Somewhere” musikalisch fassen - einer Utopie des friedlichen Zusammenlebens und des gegenseitigen Vergebens.
Der liturgische Text des Gloria aus dem Lukas-Evangelium betont die Herrlichkeit Gottes und die Botschaft von Frieden und Wohlwollen für die Menschen - gewissermaßen auch eine Utopie des “Somewhere”… Francis Poulenc vertonte den Text in seinem Spätwerk. Der Autodidakt aus Paris kam mit seinen Chorwerken zu seiner Bestimmung. Auf dem Gebiet der Chormusik, so Poulencs Selbsteinschätzung, hatte er wirklich etwas Neues beigetragen. Sein groß besetztes Gloria zeugt mit klanggewaltigen Chören, sehr eingängigen Melodien und jazzigen Passagen davon. Musikkritiker Claude Rostand urteilte über den Komponisten: “In Poulenc wohnen zwei Seelen, die eines Mönchs und die eines Lausbuben.” Beides wird im Gloria hörbar. 
An den Beginn des Konzerts setzt das Collegium musicum Bizets Arlésienne-Suite Nr. 2, die posthum von seinem Freund und Kollegen Ernest Guirand herausgegeben und um Übergänge zwischen den Sätzen kompositorisch erweitert wurde.

16:00 Uhr | Konzertsaal der HfMT Köln

Leonard Bernstein Symphonic Dances from West Side Story
Georges Bizet L'Arlésienne-Suite Nr. 2
Francis Poulenc Gloria

Cathrin Lange Sopran
Chor der Uni Köln
Sinfonieorchester der Uni Köln
Michael Ostrzyga, Dirigent

Eintritt: 18,-/10,- € erm.
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